u.w.e. (Unterwasser-Ergonomie)

Entstanden aus der interdisziplinären Zusammenarbeit der Bereiche Physiotherapie, medizinische Trainingstherapie, physikalischer Therapie und fast 20-jähriger Arbeit in einem Bewegungsbad hat diese ungewöhnliche Form der Wassertherapie das Ziel, die unbewußten Bewegungsabläufe, die Koordination und die Stabilisation aller Gelenke, einschließlich der Wirbelsäulengelenke, zu schulen.

„Ein Gelenk kann nicht durch Muskelkraft stabilisiert werden.“ Das war die Aussage eines Referenten bei einem meiner Lehrgänge.

Wie funktioniert dann aber Stabilisation?
Über eine Meldung der Rezeptoren im und um das Gelenk herum wird dem Gehirn gemeldet, in welcher Position sich das Gelenk gerade befindet.
Daraufhin wird die entsprechende Muskulatur aktiviert, um das Gelenk zu sichern. Diese unbewußte „Absprache“ zwischen Gehirn und Muskeln funktioniert so schnell, wie sie bewußt nicht erreicht werden kann. Ist die Muskulatur nicht kräftig genug, kann sie die Aufgabe nicht erfüllen. Aber eine noch so gut trainierte Muskulatur kann das Gelenk nicht stabilisieren, wenn diese „Absprache“ nicht funktioniert.
Das Wasser bietet aufgrund der Temperatur von 33°C und der verminderten Schwerkraft ein sehr gutes Therapiefeld für diese Form der Behandlung.

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